Kennung: licht

der graue Hintergrund

Lange Zeit habe ich überlegt, was für einen Hintergrund ich diesem Blog spendieren soll. Zunächst dunkelgrau, dann doch ein dunkelgrau zu hellgrauer linearer Verlauf. Nichts hat mich dauerhaft begeistern können. Webtapeten sollen hier nicht zum Einsatz kommen, ich bin kein übermäßig großer Freund davon.

Nun habe ich nochmal eine etwas helleren Grauton gewählt (173/255 bzw. 68% bzw. RGB adadad). Und dieser hat endlich den gewünschten Effekt, den ich mir eigentlich vom Verlauf versprochen hatte:
Die meisten der heutigen TFT-Bildschirme haben immer noch eine leichte Blickwinkelabhängigkeit, insbesondere zu den Rändern und natürlich auch den Ecken. Und so habe ich einen zwar als statisch definierten Hintergrund, aber durch die Bewegungen des Kopfes, der gewählten Fenstergröße und noch mehr der verwendete Bildschirm geben einen immer neuen Hintergrund, der ganz subtile Verläufe erzeugt, die mit der üblichen Auflösung von 8-bit je Kanal gar nicht erreicht werden können. Da kommen Faktoren wie eingestellte Helligkeit (bei Notebooks besonders eindrucksvoll zu sehen) und grundsätzliche Gleichmäßigkeit der Hintergrundbeleuchtung zum Tragen.

Man sieht schon meine Lieblingsfarbe ist das Licht in all seinen Schattierungen, hauptsache es ist nicht bunt ;).

Ich hoffe so einmal den Blick an die Ränder des Bildschirms gelenkt zu haben.

Technik, die begeistert!
  Nergal

Überwasserkirche

Eigentlich wollte ich nur probieren, wie lange Belichtungszeiten ich mit meinem Monopod hinbekommen würde. Da boten sich die Kirchen, wie ich sie von meinem Schreibtisch aus sehe ganz gut an. Leider war die Belichtungszeit am Ende mit 30" wie für die Aufnahme hier für den Monopod dann doch zu lange.


Die Überwasserkirche von Münster von Nordost her photographiert

Das Gerät hat zwar drei kleine optional ausklappbare Minifüßchen, aber mit Stativkopf und Camera bei voller Höhe war es dann doch zu viel des guten und auch bei verzögertem Auslösen wankte es allein stehend noch ein wenig, so daß alles etwas unscharf wurde. Da ich aber nun wissen wollte wie deutlich das Motiv würde werden können, habe ich dann doch noch rasch meinen Tripod aufgebaut und dies ist das Ergebnis, ich finde es zeigt ganz gut, wie die vielfältige Beleuchtung der Innenstadt und die im Boden eingelassenen Scheinwerfer für die Kirchen dem Dunst diesen etwas schäbigen aber nicht reizlosen Sepiaton geben.

  Nergal