Kennung: industrial

48. MO(TV) :: Fleischwald - Terra :: 14.Februar ab 20.00 Uhr CET


Quelle: Fleischwald - :STUKA:
Terra heißt das neue Album von Fleischwald, einem jungen Brachialelektro / Industrial / ... (sucht Euch die passende Bezeichnung aus)-Projekt von :STUKA:.

Sprachsamples von brutaler Härte und provozierenden Inhalten, die von schierer Gewalt bis zu zeitkritischen Themen reichen prägen die meisten Lieder. Man erkennt deutlich eine auch musikalische Nähe zu Projekten wie Feindflug, wie beim letzten Lied Stempel


Quelle: Fleischwald - Terra (Album-Cover)
oder auch älterem Material von :Wumpscut:, ohne das es ein Imitat wäre. :STUKA: hat seinen eigenen Stil, der den harschen Rhythmen eine klare und angenehme Melodie zur Seite stellt, aber hört selbst rein.

Wir freuen uns Euch :STUKA:s neuestes Werk vorstellen zu dürfen. Selbstverständlich wird seine Musik in passender Gesellschaft über den digitalen Äther gehen. Und wie immer steht es Euch frei die neuen Wunschfunktionen zu nutzen, die man oben auf dieser Seite finden kann. Des weiteren werden wir auch wieder andere Sachen aus Münster und Umgebung spielen aber auch einige bekanntere Acts bringen.

Also schaltet zahlreich ein, wir sind wieder zu sehen, zu hören und zu sprechen.

Euer
  Nergal

Velvet Acid Christ - Lust for Blood

Schon seit dem Erscheinen der Calling ov the Dead höre ich leidenschaftlich gerne VAC. Und eben jenes Album war und blieb stets auch mein Favorit unter allen Alben deren Besitzer ich mich nennen darf.

Lust for Blood könnte ein direkter Nachfolger des 1998 veröfftenlichten Calling ov the Dead sein. Der erste Titel Wound bereits zeichnet sich durch einen großen Kontrast aus, von typischen fluktuierenden Melodinien, dem typischen gezerrtem Gesang Bryan Ericksons, dunklen Rythmen und den vielschichtigen Samples die bei jedem Hören eine unterschiedliche Nuance einzunehmen scheinen.

Dieses Album, bereits 2006 erschienen, aber nicht eher in meine CD-Sammlung gekommen ist für mich das, was so oft von dem Fun with knives versprochen wurde, welches ich eher zu den schwächeren zähle.

Die große musikalische Kreativität zeigen Lieder wie Crushed, das mit unverzerrter E-Gitarre eingespielt wird und dann in diesen unverwechselbaren VAC-Ryhtmus übergeht. Wenn der Gesang nicht wäre könnte es fast von Garden of Delight stammen und doch ist es eben der ureigene Stil der Drums, der dann doch eine tieftraurige Stimmung der Melodie vorantreibt.

Es ist recht lange her, daß ich ein derart vielschichtiges, verwobenes, kreatives, dunkles, aggresives und zugleich sanft liebliches Album gehört habe. - Ich verneige mich vor VAC!

Übrigens das Album Cover ist auch eines der schönsten, die ich kenne! Würde ich mir glatt an die Wand als Bild hängen. Es erinnert sehr an den Stil von Mark Ryden.

  Nergal

this morn'omina - the hegira trilogy

tmo habe ich erst relativ spät kennengelernt. Dadurch habe ich leider nicht mehr Gelegenheit gehabt die ersten drei Alben erwerben zu können. Nun hat ant-zendiese in einer wunderschönen schwarz-grauen übergroßen Box als Trilogie erneut heraugebracht.

Weit über drei Stunden Klanglandschaften laden ein zum Mitschweben, Lauschen, Träumen. Ich glaube die Musik von tmo kann man nur schwer in Worte fassen, ohne immer jede Menge Facetten unbenannt lassen zu müssen. Ich kann nur empfehlen mal hereinzuhören.

Man merkt den Alben an, daß sie jeweils aus einem Guß entstanden sind, auch die Vielfalt an Samples wie auf 7 years of famine wurde noch nicht erreicht, aber der dahinter stehenden Kreativität und Spielfreude tut das keinen Abbruch.

Ich bin begeistert und freue mich viele Stunden lang noch mich in dieser Landschaft aus Klängen Rhythmen, man möchte fast sagen Gerüchen und Lichtern verirren zu können.

  Nergal