Kennung: genial

Krenz

das gehört zu den schönsten Dingen als webRadio DJ. Wenn auf einmal eine email im Posteingang auftaucht, mit der sich (mir noch unbekannte) Musiker und Projekte melden, um ihre Titel dem Radio anzubieten. Erstens zeigt es, daß das Radio draußen in der Welt gefunden wird. Das ist schön … aber noch schöner ist, wenn man sieht, wie faszinierende Musik jenseits von der Musikindustrie, Verkaufcharts und anderen Einschränkungen hier in einer benachbarten Stadt von Münster heranwächst.

Wie zum Beispiel die Musik von Krenz (& Geschwister): Nich erschrecken.

Selbstverständlich könnt Ihr diese Musik am Mittwoch auch bei uns in der Sendung hören.

Krenz produziert und komponiert und arrangiert und spielt sämtliche Musik selber ein, unterstützt wird er dabei von seinen Geschwistern Nina & Lars.

Die Lieder bieten viele Aspekte, von musikalisch unterlegtem deutschem Sprechgesang (Der Traum) bis hin zum zauberhaften neo-folkartigem ‘Sonnenkind’ oder ‘Waldschrat’. Krenz hat eine vielfältige Stimme, die er sehr akzentuiert einzusetzen weiß und auch die Texte sind unkompliziert formuliert und dennoch sinntief.

Ich schreibe eigentlich ungerne über Musik, wenn doch jeder selber Ohren zum hören hat und ich mit Worten nur unzureichend darstellen kann, was alles drinsteckt.

Also schaltet am Mittwoch einfach ein und entdeckt mit uns zusammen Krenz.

  Nergal

this morn'omina - the hegira trilogy

tmo habe ich erst relativ spät kennengelernt. Dadurch habe ich leider nicht mehr Gelegenheit gehabt die ersten drei Alben erwerben zu können. Nun hat ant-zendiese in einer wunderschönen schwarz-grauen übergroßen Box als Trilogie erneut heraugebracht.

Weit über drei Stunden Klanglandschaften laden ein zum Mitschweben, Lauschen, Träumen. Ich glaube die Musik von tmo kann man nur schwer in Worte fassen, ohne immer jede Menge Facetten unbenannt lassen zu müssen. Ich kann nur empfehlen mal hereinzuhören.

Man merkt den Alben an, daß sie jeweils aus einem Guß entstanden sind, auch die Vielfalt an Samples wie auf 7 years of famine wurde noch nicht erreicht, aber der dahinter stehenden Kreativität und Spielfreude tut das keinen Abbruch.

Ich bin begeistert und freue mich viele Stunden lang noch mich in dieser Landschaft aus Klängen Rhythmen, man möchte fast sagen Gerüchen und Lichtern verirren zu können.

  Nergal