Photogallerie fertig

Was lange wärt wird endlich gut ...


Selbsportrait

Nachdem ich einige Lösungen für Photogallerien mit django ausprobiert habe, was alles in allem eher nervig war, da viele Inkompatibilitäten zwischen der installierten django-Version und den diversen, mehr oder minder ausgereiften Modulen bestanden.

Darüberhinaus war erschreckend, wie stark man den Server verlangsamen kann, wenn man größere Bilddateien durch django überträgt. Die statische Lösung war um ein vielfaches schneller, was man sogar bei einer lokalen Installation deutlich zu spüren bekam.

Zu guter letzt fiel die Wahl auf ein Werkzeug, geschrieben in Python, mit dem man offline die Gallerien erstellt und diese dann komplett hochladen kann (ich könnte es auch bei webfaction installieren, aber das würde die begrenzte Rechenleistung und vor allem den zugeteilten Arbeitsspeicher über Gebühr beanspruchen). Es waren doch einige Stunden in die Anpassung zu investieren, da ich erstens kein Tabellendesign, wie es der Autor des Programms verwendet mag, und zum anderen das gewohnte Design dieser Seite erhalten bleiben sollte.

Es mag noch die eine oder andere Rauheit im Design übrig geblieben sein (wird im Laufe der Zeit behoben werden), aber ich hoffe in nächster Zeit weitere Bilder einstellen zu können und die Software soweit abändern zu können, daß ich die in meiner Bilddatenbank hinterlegten Kommentare und Bemerkungen zusammen mit dem Bild werden einbnden können.

Also geschwind auf Photo geklickt!

Noch ist nicht viel drin, teilweise noch das Testmaterial für das Design und die nötige Funktionalität.

  Nergal

Überwasserkirche

Eigentlich wollte ich nur probieren, wie lange Belichtungszeiten ich mit meinem Monopod hinbekommen würde. Da boten sich die Kirchen, wie ich sie von meinem Schreibtisch aus sehe ganz gut an. Leider war die Belichtungszeit am Ende mit 30" wie für die Aufnahme hier für den Monopod dann doch zu lange.


Die Überwasserkirche von Münster von Nordost her photographiert

Das Gerät hat zwar drei kleine optional ausklappbare Minifüßchen, aber mit Stativkopf und Camera bei voller Höhe war es dann doch zu viel des guten und auch bei verzögertem Auslösen wankte es allein stehend noch ein wenig, so daß alles etwas unscharf wurde. Da ich aber nun wissen wollte wie deutlich das Motiv würde werden können, habe ich dann doch noch rasch meinen Tripod aufgebaut und dies ist das Ergebnis, ich finde es zeigt ganz gut, wie die vielfältige Beleuchtung der Innenstadt und die im Boden eingelassenen Scheinwerfer für die Kirchen dem Dunst diesen etwas schäbigen aber nicht reizlosen Sepiaton geben.

  Nergal

Von Studien und Forschung


faszinierende Welt der Nachrichten (Quelle: heise.de)

Oh je! Im Jahre 2010 wird sich unsere dann durchschnittlich (geschätzt) 20 Mbit schnelle Datenverbindung schrecklich lahm anfühlen. Aber Rettung naht, man pumpt einfach 100GBit/s durch die armen Kupferkäbelchen. Natürlich hinkt der Vergleich ein wenig, aber so wie die Überschriften zu den beiden Artikeln da zusammenstehen, konnte ich nicht widerstehen.

Die Beiträge auf heise.de nochmal verlinkt:

  Nergal

ebook-Reader von Amazon

Seit einiger Zeit kursierten die von FCC veröffentlichten Bilder des neuen ebook-Lesegerätes von amazon herum und die meisten waren sich in vielen Kommentaren sicher, daß sei nur ein Prototyp, da würde noch ein Design folgen.

Weit gefehlt! Die meinten das tatsächlich ernst mit diesem komischen weißen Gerät. Nicht, daß ich etwas gegen ein weißfarbiges Gerät einzuwenden hätte, aber das ist eine Beleidigung der Augen und ich fürchte auch der haptischen Sinne. Formen, wie Sie vielleicht 1987 modern gewesen wären, aber bitte nicht im Jahre 2007.

Als leidenschaftlicher ebook-Leser habe ich wirklich gehofft dieses Gerät könne Bewegung in den völlig überteuertem Lesegerätemarkt bringen. Um zu zeigen wie wenig innovativ das Gerät eigentlich ist, hier mal ein Vergleich zwischen meinem Palm Tungsten E und dem Kindle:

KindleTungsten E
289 g130 g
800px zu 600px e-ink
4 Graustufen ohne Hintergrundbeleuchtung
15,2 cm Diagonale
320px² LCD
Farbdisplay mit Hintergrundbeleuchtung
7,2 cm Diagonale
-Touchscreen
256 MB + SD-Karte32 MB + SD-Karte
Kopfhöreranschluß, USB-Anschluß
WLANInfrarot
399,00 $199,00 € (im Jahr 2004)
mobipocketmobipocket, ereader, plucker, avant go, pdf, txt, doc, pdb, html, ...
Zeitungsabos gegen EntgeltZeitungsabos auch kostenlos
Wikipedia onlineWikipedia offline
Hörbücher (vermutlich mp3)Hörbücher und Musik (mp3, ogg, real, ...)
2 Tage bis eine Woche (ohne Audio)Lesen und Musikhören ~2 Stunden Akkulaufzeit
über 90T ebooksüber 300T ebooks kostenfrei - vermutlich viele mehr
Plastik-GehäuseMetallgehäuse

Also für mich ist der Palm der Sieger, schließlich kann ich ihn mit einer Hand halten und bedienen, ihn in die Jackentasche stecken, Adressen und Texte lesen, schreiben verwalten, eine Vielzahl von Programmen ausführen und das seit einigen Jahren.

Natürlich gibt es keine Dienstleistungen wie kostenpflichtigen email-Empfang. Auch die Übertragung eines Worddokuments erfordert für einen Palm (wie wohl allen PDAs und sog. smartphones) keine email je 0,10$. Und ob der Internetzugang in Europa, insbesondere Deutschland, von diesem Gerät aus stets gewährleistet ist, wie die Werbung für den Kindle suggeriert, wage ich sehr zu bezweifeln.

  Nergal

Heimskringla - Chronik der norwegischen Könige


König Øystein (Photo: Nina Aldin Thune Creative Commons by-sa-2.5-Lizenz)

Die Geschichte der norwegischen Könige von Snorri Sturlson (CE 1179-1241) umfasst in etwa die Zeit CE 850 bis CE 1177. Ursprünglich in altnorwegischer Sprache verfasst und kompiliert, wechselt es zwischen eher sachlichem Ton und dem an Metaphern und Topoi überbordendem Stil der mittelalterlichen skandinavischen Skalden. Vor den Kapiteln zu den einzelnen Königen steht meist eine Redaktionsgeschichte der zur Kompilation verwendeten Sagas. Leider ist mir der Übersetzer ins Englische mir nicht bekannt.

Natürlich prägt der Zeitgeist zur Zeit der Niederschrift das Werk, so daß Hexen und Heilige, Zauberei und Wunder als selbstverständlich angenommen werden, was dem Werk aber keinen Schaden antut. Im Gegenteil, die Motivation der beschriebenen Akteure, die im gleichen Zeitalter und Glauben an übernatürliche Begenheiten glaubten wird äußerst plastisch dargestellt.

Bisweilen wirken die vielen in erschöpfender Tiefe ausgebreiteten Genealogien zur Verwirrung, aber nach einigen Seiten gewöhnt man sich an diese für damalige Verhältnisse unverzichtbaren Verwandschaften, die oft auch Einfluß nahmen auf das Handeln von Königen, Jarls und anderen.

Zum Herunterladen im benötigten ebook-Format bei manybooks.net:Heimskringla.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Euch

  Nergal

Monasteria Obscura beim Bürgerfunk


Bei der Aufnahme unserer ersten Sendung (Photo: Thomas Eidmann)
Es ist soweit. Heute waren wir im Studio und haben unsere erste Sendung für das lokale Radio aufgenommen. Ausgestrahlt wird die Sendung am 18. November um 20.00 Uhr auf Antenne Münster auf der Frequenz 95.4 MHz. Empfangbar in Münster und näherem Umland.


Unsere Playlist und Links zu den Liedern aus der Sendung:

  1. Krenz - Sonnenkind, vom Album 'Serum' :: nich-erschrecken.de
  2. Deine Lakaien - Love Me to the End, vom Album 'Dark Star' (1991)
  3. burn - bunny, von der EP 'cold flames' (2004) :: burnmusic.de
  4. Inkubus Sukkubus - Hail to the Holy King, vom Album 'Vampire Erotica' :: Inkubus Sukkubus auf soundclick.com
  5. Dimmu Borgir - Sacrilegious Scorn, vom Album 'In sorte Diaboli' (2007) :: Das Video auf YouTube von NuclearBlast

Die Dezember-Ausgabe wird am 16. Dezember um 20.00 Uhr ausgestrahlt werden. Weitere Infos ...

Wir freuen uns auf Euer Einschalten!

  Nergal