Pech gehabt und 'Alloy'

Dumm gelaufen, leider ist das Filesystem auf dem iLiad ziemlich empfindlich und ich habe wohl eine Achilles Ferse gefunden, man sollte angeblich niemals einen Ordner mit 'Merge' und/oder 'Scribble' bezeichnen oder Dateien so nennen.

Wie soll man aber ein Programm nennen, das eben genau dazu dient? Naja also nicht mit einem der obigen Wörter. Da man aber aus Unkenntnis und mangels Dokumentation sowas schon mal tut ... Pech gehabt!

Sehr ärgerlich das ganze, aber so kann ich gleich hoffen, daß der von mir dokumentierte Fehler mit dem Stylus mitbehoben wird.

Ich habe mich also kurzerhand entschlossen mein Python-Skript für die Verschmelzung von iLiad-Scribbles und der basierenden PDF-Datei 'Alloy' zu nennen, was für meinen Geschmack sowieso etwas hübscher als ein langweiliges 'scribblemerger.py' oder 'scribble2pdf.py' klingt. Da die Probleme mit den Scribbledateien und dem iLiad-Dateisystem mir noch nicht bekannt sind habe ich mich entschlossen das Skript noch nicht freizugeben - dabei funktioniert es außerhalb des iLiad einfach nur cool! - wenn auch noch ein bisl lahm ;).

Mir fällt gerade auf, daß an zweiter Stelle schon wieder ein 'L' ist, vielleicht sollte ich es aLloy nennen.

Ich hoffe hier bald gute Nachrichten schreiben zu können! - Dann könnte man tatsächlich emails mit PDF-Dateien auf dem iLiad empfangen, bearbeiten, mit Anmerkungen versehen, und als neue PDF-Datei mit fest eingbundenen Anmerkungen zurückschicken - das nenne ich 'e-Paper'!

  Nergal

dLetter v0.4.9a - UPDATE!

[UPDATE 08. Juni 2008, 11:03: Für alle, die bereits diese Version geladen haben sollten, es ist ein kleiner aber gemeiner Tippfehler im Source-Code. Einfach neu herunterladen und entweder komplett neu installieren oder besser nur die Datei dLetter/send+receive/rec_send.py austauschen. Jetzt sollte alles wie gewünscht funktionieren.]

Nach einigen Stunden konzipieren, programmieren, neu konzipieren, programmieren, testen, debuggen, testen ... ist es soweit!

dLetter v 0.4.9a ist fertig.

Leider bin ich beim Anhänge einbinden doch erst bei den älteren base64, mimetools hängengeblieben, aber schlußendlich dann komplett auf das email-Modul umgestiegen.

Download:

dLetter.tar.gz

Was noch Ärger bereitet, ist empfangene emails weiterzuleiten oder zu beantworten. Seltsamerweise werden emails, die via dLetter versendet worden sind von dLetter selber was die Anhänge betrifft anders behandelt als die von anderen email-Clients, so weit es getestet ist.

Das ist sicherlich noch eine Sache, die es zu lösen gilt. Da aber wohl die wenigsten gleich zu Beginn von iLiad zu iLiad senden werden, hoffe ich mal es wird ansonsten gut gehen.

Nun hoffe ich auf die Nutzergemeinschaft der iLiadianer, es zu testen und Feedback zu geben, damit die Banane langsam reif wird.

Viel Spaß beim Testen!

Euer,
  Nergal

dLetter 0.2a - emails empfangen

Neue Version des iLiad email-clients dLetter. Nach einigem Überlegen, habe ich mich für einen Ansatz entschieden den Client auf den Contentmanager des iLiad als 'Pseudo-GUI' aufzusetzen und die Möglichkeiten der manifest.xml-Datei auszunutzen, um ein schnelles und einfaches Programm zu ermöglichen, das keinen unnötigen Aufwand beim Installieren und Benutzen benötigt.

Nachdem ich mir sicher war, daß es tatsächlich funktioniert habe ich mich daran gemacht, auch emails empfangen zu können und mich in das etwas komplexere modul email der Python Standard Library einzuarbeiten. Das funktioniert bereits erstaunlich stabil und inklusive Anhängen. Nun habe ich noch eine etwas ausführlichere Anleitung (englisch) als PDF-Datei beigefügt und werde mich nun daran setzen das Versenden etwas eleganter zu gestaltern und nach Möglichkeit ebenfalls mit Anhängen. Mal sehen ob das auch so gut von der Hand geht ;).

TXT, PDF, und PNG-Dateien lassen sich auf jeden Fall verwenden, mobi und html sind noch ungestet sollten aber ebenso funktionieren

Wie immer bin ich offen für jedes Feedback, Ideen und Kritik.

Viel Spaß beim Empfangen von emails!
  Nergal

dLetter - email-client (sender)

So kann es gehen, gestern überlegt, wie man vom iLiad emails versenden könnte nach der Idee von carandol (thread im iRex-Forum).

Ein schöne Lehrstunde über emails in Reinform ohne jeden Schnick-Schnack. In wenigen Stunden gecodet und doch ne Menge gelernt und den vermutlich ersten iLiad-email-client geschrieben. :)

Erst dachte ich an eine offline Lösung, bei der man nur die PDF-Dateien auf dem PC mit den Scribbles verschmelzt, aber dann fand ich einen generischen email-client für den iLiad doch etwas besser. Und da mittlerweile Python zu 100% lauffähig ist war es auch gar nicht so schwer einen etwas skurrilen email-sender zu schreiben.

Nun müßte nur ein Pythonskript die Scribbles mit den PDF zusammenführen können und die Sache wäre geritzt :). Mal schauen, was man da machen kann.

Alles weitere steht in der README Datei im Tarball. Ich wünsche viel Vergnügen!

  Nergal

bookscan.py - ein Buch-eBuch-Konverter

Nicht meckern - selber machen!

Unter genau diesem Motto habe ich mich für das lange Wochenende entschieden eine kleine Buch zu eBuch-Software zu schreiben. bookscan.py ist ein ziemlich rohes und rauhes Stück Code, aber es funktioniert bereits erstaunlich gut.

Man nehme: Python 2.4 (vermutlich auch höher), Qt 4.3.3 (vah), PyQt 4.3.3 (vah), tesseract 2.0 (vah), sane-backends / scanimage 1.0.18 (vah) und alles unter Gentoo/Linux 2.6.23

Der Programmablauf ist weitgehend banal:

  1. Vorschau einscannen
  2. gewünschten Bildauschnitt auswählen / ausmessen (Sitenzahl, Kopfzeile braucht man nicht)
  3. Anzahl der Seiten pro Scan (aufgeschlagenes Buch = 2 Seiten) einstellen
  4. dpi-Zahl einstellen 300 bis 400 sind optimal
  5. scannen ... scannen ... scannen
  6. Texterkennung laufen lassen
  7. ggf. Korrekturen vornehmen
  8. als PDF-ausgeben lassen
  9. auf eBuch-Lesegerät laden - Fertig

Das Programm ist weit davon entfernt allgemein nutzbar zu sein und hat noch viele Einschränkungen und jede Menge Ideen sind noch nicht fertig. Die Bedienoberfläche ist noch in vielen Bereichen eine Baustelle. Aber da es bereits passabel funktioniert im Kern (man muß allerdings ein bisl im Python-Code einige Voreinstellungen noch per Hand anpassen) möchte ich nach der Devise 'realease often and release early' es einfach zu verfügung stellen.

Download:

bookscan.tar.gz


  Nergal

E-Bücher oder eBooks auf deutsch

Ich lese gerne, ich lese viel, aber ich mag es nicht mehr Buchseiten aus Papier umzublättern.

Eigentlich auch kein Problem im Zeitalter der eBook-Reader, aber (!) wehe dem, der deutsche E-Bücher erwerben möchte.

Wenn man die gängigen Online-Händler abklappert (libri.de, amazon.de und natürlich den Münsteraner buch.de), so ergibt sich ein Bild der Hoffnungslosigkeit: Perry Rhodan dominiert mit ca. 95% den Bereich Science Fiction, gerne unterfüttert mit Werken von Jules Verne und ein paar anderen Autoren.

Der EDV-Bereich ist noch 'traditionell' am besten bestückt, aber das sind in der Regel keine Lektüren.

Ein weiteres Highlight sind die Ratgeber und Lebenshilfen, bei denen sich der Druck anscheinend nicht mehr lohnt.

Allmählich besser wird die Situation bei den historischen Romanen, seit Autoren wie Tilman Röhrig oder Tanja Kinkel ihre Werke auch in elektronischer Form veröffentlichen.

Anscheinend der einzige Verlag, der erkannt hat, das elektronische Bücher bei Nachschlagewerken enorme Vorteile bieten ist PONS. Für gut 50 € kann man die beiden Großwörterbücher für DE <-> EN bekommen. Und man ist trotzdem so schnell, als wenn man den kleinen Taschenlangenscheidt durchsucht - nur die Resultate sind umfangreicher ;) .

Ebenfalls in die richtige Nische stoßen die Marco Polo-Reiseführer vor. Es gibt zwar noch ein paar kleinere Anbieter, die ebenfalls auf den elektronischen Markt gehen, aber der ADAC oder National Geographic als echte Referenzen auf dem Gebiet (unter vielen anderen) glänzen hier durhc Abwesenheit.

Am Ende bleibe ich also doch bei meinen kostenlosen Büchern von gutenberg.org, manybooks.net und seit jüngerer Zeit für den iLiad feedbooks.com.

Mein Fazit: die Technik ist da ... die Inhalte fehlen! - Liebe Autoren und Verlage: Es gibt so viele Möglichkeiten um Papier, Lagerraum und Logistik einzusparen und zugleich so unendlich viele Inhalte anzubieten.

Auf etwas Schwung im deutsch-sprachigen eBuch-Markt hoffend ...

  Nergal