kein Kommentar

Schade eigentlich ... - leider habe ich schon kaum Zeit die vielen Themen hier niederzulegen, die mir über den den Weg laufen. Aber so viel Spam wie hier zeitweise abgeladen wurde über das Kommentarfeld, ja bis nahezu DoS-Angriffen, was die Beanspruchung der Seite betrifft, führt den Sinn und Zweck ad absurdum. Ich habe nicht vor einen Spamfilter hier mühsam einzubinden, dann schreibe ich lieber einen vernünftigen Post. - Also keine Kommentare mehr.

Ich denke wer mir etwas sagen will, kann mich jederzeit erreichen, wozu gibt es schließlich ein Impressum.

  Nergal

Kinderbesteck mit Tux


Das Original von Larry Ewing

Heute bei einem Großkaufhaus im Untergeschoß in der Besteckabteilung gab es ein etwas verschämt angebotenes Kinderbesteckset von WMF. Der Name des Sets lautet zwar 'Seelöwe' aber am weitaus interessantesten ist die Gabel.


Die Gabel

Darauf befindet sich doch tatsächlich ein putziger, kleiner Pinguin. Die Ähnlichkeit mit dem Linuxmaskottchen Tux ist frappierend. Und wenn man genau hinschaut entdeckt man etwas sehr interessantes: auf der Gabel ist die klassische Darstellung mit einem Flügel auf der linken Fuß, die andere am Bauch genauso. Also tatsächlich ein echter Tux :). Nur der Kopf ist noch etwas drolliger.

Es sieht so aus, als wäre es noch aktuell: WMF-Webseiten zum Besteck.

Einzig schade ist, daß WMF es nicht angeben, daß es nicht deren Design ist, aber die Angabe ist ja schließlich 'freiwillig' (Entstehung des Tux von Larry Ewing). Möge uns der Hering nun nochmal so gut schmecken!

  Nergal

Zur Debatte um die Internetpräsenz von ARD & ZDF

In den letzten Wochen gab es eine sehr leidenschaftlich und oft ziemlich dogmatisch geführte öffentliche Debatte darüber, ob ARD und ZDF und der öffentlich rechtliche Rundfunk allgemein eine über die Ausstrahlungen hinausgehende Internetpräsenz besitzen sollten oder nicht.1

Die Nutzer hingegen werden meist unter den Aspekten 'Gebührenzahler' oder 'Abonnent' betrachtet. Ich bin sicherlich kein Freund von allzugroßen Verflechtungen in der Medienlandschaft und man muß den Springer-Verlag und dessen Produkte nicht mögen, aber ich mag Musikantenstadl auch nicht und viele Inhalte der ÖRR sind ebenso ein Unding - genauso oft wie Inhalte schlicht fehlen. Aber der Vorschlag von Herrn Döpfner setzt ziemlich genau dort an, wo die Ungerechtigkeit, die von der EU moniert wird, im Markt beginnt.

Wenn man in den vielen kleinen Interviews und Beiträgen genau hinschaut, ergibt sich ein sehr spannendes Bild: die 'freie(n) Presse/Medien' schätzen die ÖRR durchaus als Nachrichtenquelle auf hohem Niveau und es wäre ein böser Schnitt in die Nachrichtenquellen, wenn auf einmal ein Portal wie tagesschau.de fehlen würde, aus dem sich ziemlich sicher sehr viele Journalisten bedienen, um ihre tägliches Nachrichtenmaterial zu sammeln. Ebenso ist immer wieder zu sehen, daß die ÖRR auch auf die journalistischen Ergebnisse ihrer freien Kollegen zurückgreifen.

Der Knackpunkt ist also nicht, daß man die Internetportale der ÖRR entfernt haben möchte, sondern, daß diese sich nicht neben den Gebühren auch noch über Werbung finanzieren sollen.

Dann würden vielleicht manche millionenschweren Übertragungslizenzen von Sportveranstaltungen nicht mehr möglich sein. Vielleicht würden die ÖRR dann auch wieder dazu kommen, die eingesparten Millionen in Werbefreiheit umzumünzen.

Ein kleines aktuelles Beispiel: Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans: es wurde übertragen auf Eurosport, in der EM-Euphorie der Sender war dafür kein Platz. Bei den Formel-1 Rennen überlässt man RTL bereitwillig den Platz, früher wurden diese Rennen ebenfalls auf den ÖRR übertragen, bevor man daraus einen werbewirksamen Goldesel machen konnte.

Es ist also schon schwer verständlich, daß maneinige der teuersten Sportereignisse quasi vom Grundversorgungsauftrag abspart, nur weil man mehr Menschen damit erreichen kann, andere hingegen ignoriert (Hockey, Tischtennis, Rally, Basketball, ...) und den Privaten überläßt. Während die 'kulturellen' Ereignisse gerne in Magazinen ab 23.00 Uhr untergebracht werden. Wieso wird der Musikantenstadl als pars pro toto in voller Länge ausgerichtet, aber eine Wagner-Oper in Bayreuth allenfalls zu komischen Sendezeiten, oder in die Anhängsel 3sat oder arte ausgelagert, schlimmer noch, in ausschließlich über DVB-T empangbaren Sendern ausgestrahlt. Und eine Oper, eine Theateraufführung, aber auch Kabarett, politische Satire, Konzerte (ob nun Philharmonie, Techno, Hip-Hop oder Metal, aber auch Volksmusik) sind alles kulturelle Ereignisse, für den einen dies, für den anderen das. Eine gleichberechtigte Behandlung findet nicht statt, man wählt aus anhand der Zuschauerzahl, daß das ein Zirkelschluß ist sollte Medienbetreibern eigentlich klar sein: was zu allgemein verträglichen Zeiten ausgestrahlt wird, hat eine hohe Quote.

Ich wünsche mir ein Umdenken bei den ÖRR: werbefrei, politisch, kulturell und informativ die größtmögliche Bandbreite. Und nach dem Vorbild der BBC: die eigenen Beiträge den Nutzern kostenfrei im Internet zur Verfügung (oder gegen geringe Gebühr als DVD/CD) stellen. Alle Beiträge ebenso auf dem Markt anbieten, um so auch etwas Geld zurückzubekommen, ohne sich nach dem Markt zu richten: Qualität wird sich durchsetzen. Ansonsten gibt es Gebühren.

Dann wäre auch eine Internetpräsenz, die den über die Sendezeit hinausgehenden journalistischen Ergebnissen Raum bietet, möglich.

Es ist wirklich betrüblich mitanzusehen, wie von den ÖRR aus den Führungsetagen leider nur die Gebührenkeule als Argument gefunden wird. Ich würde mir wünschen man würde es als Chance begreifen, sich endlich nicht mehr nach dem 'Markt' richten zu müssen, sondern nach dem höherrangingen bereits vorhandenen Auftrag.


1 Einen guten Überblick bietet die Artikelsammlung unter der jüngsten Nachricht auf heise.de; einen Artikel in 'eigener Sache' bot der Spiegel.


Vielen Dank für die Geduld bis hierhin gelesen zu haben :).
  Nergal

dLetter - ungeziefer entfernt

Für alle, die bereits diese Version vom 08. Juni geladen haben sollten, es ist ein Fehler aufgetaucht, der bei einigen emails das Programm aus dem Tritt bringen kann. Einfach neu herunterladen und entweder komplett neu installieren oder besser nur die Datei dLetter/send+receive/rec_send.py austauschen.

Das sollte nun so behoben sein, daß nichts passieren kann, solange eine email nicht fehlerhaft zusammengestellt worden sein sollte.

Download:

dLetter.tar.gz

Wer Probleme mit dem Empfang oder Versand hat: bitte melden! ich kann leider nicht jede erdenkliche Variante austesten.

Ein Problem, liegt noch darin, daß die Textnachricht auch als Anhang versendet wird ... - da rätsel ich noch

Also keine Angst!

Viel Spaß beim Testen!

Euer,
  Nergal

Kuchenmeister - Versprechen nicht gehalten

Hui - Lecker! Da gab es nun das Kuchenpaket: 5 verschiedene Sorten und darunter auch Marzipan, jetzt kann man es ja doch nochmal probieren.

Liebe Firma Kuchenmeister,


es ist nun schon einige Wochen her, daß ich bei der Firma Kuchenmeister angerufen hatte.

Eigentlich war es banal; ein Teil einer Charge Zitronenkuchen wurde versehentlich in der Verpackung des Marzipankuchens ausgeliefert. Ein Vorgang der ganz normal sei bei der industriellen Kuchenproduktion, nur würden die wenigen Kuchen, die dabei üblicherweise sich mit 'falschen Kleidern' schmücken aussortiert.

Schmeckt halt nur komisch :), wenn man Marzipan erwartet (weswegen der Kuchen auch zum ersten mal gekauft worden war) und dann in Zitrone beißt.

Als mitdenkender Kunde habe ich also gleich mal bei der Firma angerufen und darauf hingewiesen. Könnte ja sein, daß da nicht nur ein paar Kuchen von betroffen waren, sondern vielleicht eine Lieferung für den Supermarkt. Also Chargennr. und so weiter genannt, was die freundliche Angestellte alles notierte und sichtlich erleichtert war, daß ich nicht aggressiv war oder große Ansprüche angemeldet hatte, sondern es auch noch mit Humor nahm. Im Gegenteil, ich hatte durchaus Verständnis für so ein Malheur - sind ja alles Menschen und nicht nur Maschinen.

Umso mehr freute ich mich dann, als die gute Frau mich nach meiner Adresse frug, um mir ein Kuchenpaket von Kuchenmeister zukommen zu lassen - als Dankeschön. Da sag' ich doch nicht 'Nein' ;).

Nach einigen Wochen ist aber nichts angekommen, sondern man hat es wohl unterlassen - war ich zu nett? - oder verbummelt.

Natürlich habe ich mich darauf verlassen und mich zunächst nicht weiter darum gekümmert oder alles mögliche aufbewahrt.

Schade ... - man hätte mich ja direkt mal als Kunde begeistern können mit einem guten Service.

Und da ich es nicht gerne mag, mir erst etwas zu versprechen und dann nicht zu halten, denke ich ist mein Blog und das Internet als Plattform eine nette Plattform um die Firma daran zu erinnern.

[Dieser Post geht via email (info@kuchenmeister.de) auch an die Firma raus :) - mal schauen was passiert]

  Nergal

Pech gehabt und 'Alloy'

Dumm gelaufen, leider ist das Filesystem auf dem iLiad ziemlich empfindlich und ich habe wohl eine Achilles Ferse gefunden, man sollte angeblich niemals einen Ordner mit 'Merge' und/oder 'Scribble' bezeichnen oder Dateien so nennen.

Wie soll man aber ein Programm nennen, das eben genau dazu dient? Naja also nicht mit einem der obigen Wörter. Da man aber aus Unkenntnis und mangels Dokumentation sowas schon mal tut ... Pech gehabt!

Sehr ärgerlich das ganze, aber so kann ich gleich hoffen, daß der von mir dokumentierte Fehler mit dem Stylus mitbehoben wird.

Ich habe mich also kurzerhand entschlossen mein Python-Skript für die Verschmelzung von iLiad-Scribbles und der basierenden PDF-Datei 'Alloy' zu nennen, was für meinen Geschmack sowieso etwas hübscher als ein langweiliges 'scribblemerger.py' oder 'scribble2pdf.py' klingt. Da die Probleme mit den Scribbledateien und dem iLiad-Dateisystem mir noch nicht bekannt sind habe ich mich entschlossen das Skript noch nicht freizugeben - dabei funktioniert es außerhalb des iLiad einfach nur cool! - wenn auch noch ein bisl lahm ;).

Mir fällt gerade auf, daß an zweiter Stelle schon wieder ein 'L' ist, vielleicht sollte ich es aLloy nennen.

Ich hoffe hier bald gute Nachrichten schreiben zu können! - Dann könnte man tatsächlich emails mit PDF-Dateien auf dem iLiad empfangen, bearbeiten, mit Anmerkungen versehen, und als neue PDF-Datei mit fest eingbundenen Anmerkungen zurückschicken - das nenne ich 'e-Paper'!

  Nergal