this morn'omina - the hegira trilogy

tmo habe ich erst relativ spät kennengelernt. Dadurch habe ich leider nicht mehr Gelegenheit gehabt die ersten drei Alben erwerben zu können. Nun hat ant-zendiese in einer wunderschönen schwarz-grauen übergroßen Box als Trilogie erneut heraugebracht.

Weit über drei Stunden Klanglandschaften laden ein zum Mitschweben, Lauschen, Träumen. Ich glaube die Musik von tmo kann man nur schwer in Worte fassen, ohne immer jede Menge Facetten unbenannt lassen zu müssen. Ich kann nur empfehlen mal hereinzuhören.

Man merkt den Alben an, daß sie jeweils aus einem Guß entstanden sind, auch die Vielfalt an Samples wie auf 7 years of famine wurde noch nicht erreicht, aber der dahinter stehenden Kreativität und Spielfreude tut das keinen Abbruch.

Ich bin begeistert und freue mich viele Stunden lang noch mich in dieser Landschaft aus Klängen Rhythmen, man möchte fast sagen Gerüchen und Lichtern verirren zu können.

  Nergal

GPS und QGIS / GrassGIS - 03

Teil drei sollte sich eigentlich bereits vorgestern damit beschäftigen, wie das Hochladen von Daten (Wegpunkten, Routen, 'tracks') klappt. Es funktionierte wider Erwarten nur halbwegs. Ich vermutete zunächst etwas in der Bedienung von gpsbabel übersehen zu haben, weshalb immer nur ein Wegpunkt hochgeladen wurde, anstatt alle vorgegebenen auf einmal.

Aber das war es nicht, also mal die allzu bekannte Suchmaschine genutzt und siehe da: der Treiber für Garmin (garmin_gps) wird auf gpsbabel ein reibungsloses Funktionieren treffenderweise als "depressingly uncommon situation" beschrieben. Also blieb mir nur über die angebotenen Lösungswege auf Gentoo Linux anzuwenden

Als erstes nutze ich die Gelegenheit den unweise fest in den Kernel kompilierten Treiber zu entfernen, was mir die mühsamen Umwege erspart den Treiber davor zu bewahren überhaupt geladen zu werden. Ich halte es auch für die sauberere Lösung das Ding direkt zu entfernen, da es nachweislich nicht korrekt arbeitet.

Im wesentlichen reichte es dann unter:
/etc/udev/rules.d/ die Datei 51-garmin.rules anzulegen. In diese Datei kommt folgende Zeile:
SYSFS{idVendor}=="091e", SYSFS{idProduct}=="0003", GROUP="plugdev", MODE="660"

Nun konnte ich mittels QGIS eine neue .gpx-Datei anlegen und mit lustigen Wegpunkten befüllen. Auch Routen ließen sich problemlos erzeugen und als normaler Nutzer ohne root-Rechte mit folgendem Befehl auf das GPS-Gerät hochladen:
gpsbabel -r -i gpx -f test.gpx -o garmin -F "usb:"

Nun endlich kann ich in Vorbereitung für Hattuscha die wesentlichen Strukturen vorab auf das Gerät laden. Übrigens Routen und 'tracks' eignen sich hervorragend, um Gebäudeumrisse nach zuzeichnen.

Und wieder ein Problem gelöst :)

  Nergal

GPS und QGIS / GrassGIS - 02

Nachdem der erste kleine Spaziergang durch den Wienburgpark erfolgreich aufgezeichnet war, mit etwas Mühe dem GPS-Gerät entlockt und in eine shp-Datei mittels gpx2shp verwandelt war, wollte ich doch nun den wirren Linien und Punkten ein wenig Boden geben und lud mir zu dem Zwecke gleich mal ein ETM+ Satellitenbild1 herunter.

Eine GrassGIS-Location für Münster mit UTM (32U) für das Satellitenbild angelegt und noch eine für die GPS-Daten in LatLong; rasch die Daten importiert und dann mittels v.proj alles zu der UTM-Zone konvertiert.

Eine leichte Abweichung hatte ich erwartet, aber etliche Kilometer in Nordost- bzw. Südwestrichtung kamen mir dann doch seltsam vor. Dann wäre der Spaziergang nämlich in der Nähe der Rieselfelder anstatt im Park verlaufen. Eine Überprüfung ergab eine Überraschung. Die GPS Daten waren trotz der Konvertierung GPS->gpx-Datei->shp-Datei (zumindest die Punkte der Spur ('Track' im GPS-Jargon) ließen sich nicht via gps-babel importieren, das Modul v.in.gpsbabel brach ab.) konsistent und zeigten völlig korrekte UTM-Werte an, wenn ich der UTM-Berechnung des Gerätes trauen darf.

Vermutlich war die als 'orthorectified' deklarierte ETM+-Datei unsauber georeferenziert worden. Das ist vergleichsweise ärgerlich, denn Rasterdaten zu georeferenzieren ist mit GrassGIS freundlich formuliert: 'mühsam'.


Quelle für das zugrunde liegende Satellitenbild ist: Global Land Cover Facility, http://www.landcover.org. Erstellt mit GrassGIS 6.2.1 & QuantumGIS 0.8.1

Und hier schließlich die Route in rot und die einzelnen Messpunkte in grün bis leicht bräunlich, je nach Höhe über NN.

_________________________

1) Quelle für das zugrunde liegende Satellitenbild ist: Global Land Cover Facility, http://www.landcover.org.
  Nergal

GPS und QGIS / GrassGIS - 01

Heute ist es eingetroffen, mein neues Spielzeug. Ein GPS-Handgerät. Gleich nach dem Auspacken hastig zwei Batterien hineingetan und andächtig zugeschaut, wie die GPS-Satelliten vom Gerät erkannt wurden, bis es der Meinung war, daß es sich in Münster befinden muß. Erkennbar an den Koordinaten.

Bereits die ersten Tests zeigten, wie einfach sich die Daten via QuantumGIS auslesen lassen. Ich hatte befürchtet zunächst mit gpsbabel die Kommandozeile quälen zu müssen.

Ein kleiner Bummel durch die Stadt zeigte recht bald die Grenzen des Empfangs auf, in den Gassen und Straßen und am Prinzipalmarkt unter den Arkaden, brach der Empfang zeitweilig zusammen, dennoch konnte ich bereits einigermaßen die Route erkennen, leider reichte es nicht für kontinuierliche und halbwegs verwendbare Höhenwerte aus.

Dummerweise stürzte QGIS auch noch reproduzierbar ab, wenn man versuchte die Daten anhand der verschiedenen Felder unterschiedlich darzustellen. Auch ein shape-export wurde nicht ermöglicht, ich denke da ist noch etwas zu tun im GPS-PlugIn. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr angenehmer Weg die Daten schnell einzulesen und direkt zu betrachten.

Auch ein erster Test mit GrassGIS lief sehr vielversprechend, wenn auch wie QGIS nur unter Verwendung von gpsbabel im Hintergrund, gpstrans als GPS-Datenimporteur verweigerte die Zusammenarbeit wegen Formatproblemen wie es aussah. Schade, daß es keinen ebuild von gpstrans gibt, so mußte ich für den Test doch tatsächlich seit langem mal wieder ein Programm per Hand installieren, was sich aber auf das Herunterladen, entpacken, make && sudo make install reduzierte. Sehr einfach, in der jetzigen Form leider auch sehr überflüssig.

Ein weiterer Malus gegenüber dem Import mit QGIS ist, daß man zunächst eine Location anlegen muß, bevor man überhaupt Daten eimlesen konnte. Schließlich sind auch noch die einzelnen Feldbezeichner überraschenderweise unterschiedlich benannt. Was bei QGIS 'Elevation' ist, wurde von GrassGIS als 'Altitude' deklariert. Obwohl beide eigentlich mit gpsbabel den gleichen Datenimporteur verwenden sollten. Da stellte sich für mich die Frage, ob einer von beiden eine eigene und eben andere Bibliothek mitbringt.

Ich freue mich bereits darauf ein paar Spaziergänge aufzuzeichnen und hoffentlich als komplette Route einlesen zu können.

Die ersten Ergebnisse werde ich sicherlich hier veröffentlichen.

  Nergal

Velvet Acid Christ - Lust for Blood

Schon seit dem Erscheinen der Calling ov the Dead höre ich leidenschaftlich gerne VAC. Und eben jenes Album war und blieb stets auch mein Favorit unter allen Alben deren Besitzer ich mich nennen darf.

Lust for Blood könnte ein direkter Nachfolger des 1998 veröfftenlichten Calling ov the Dead sein. Der erste Titel Wound bereits zeichnet sich durch einen großen Kontrast aus, von typischen fluktuierenden Melodinien, dem typischen gezerrtem Gesang Bryan Ericksons, dunklen Rythmen und den vielschichtigen Samples die bei jedem Hören eine unterschiedliche Nuance einzunehmen scheinen.

Dieses Album, bereits 2006 erschienen, aber nicht eher in meine CD-Sammlung gekommen ist für mich das, was so oft von dem Fun with knives versprochen wurde, welches ich eher zu den schwächeren zähle.

Die große musikalische Kreativität zeigen Lieder wie Crushed, das mit unverzerrter E-Gitarre eingespielt wird und dann in diesen unverwechselbaren VAC-Ryhtmus übergeht. Wenn der Gesang nicht wäre könnte es fast von Garden of Delight stammen und doch ist es eben der ureigene Stil der Drums, der dann doch eine tieftraurige Stimmung der Melodie vorantreibt.

Es ist recht lange her, daß ich ein derart vielschichtiges, verwobenes, kreatives, dunkles, aggresives und zugleich sanft liebliches Album gehört habe. - Ich verneige mich vor VAC!

Übrigens das Album Cover ist auch eines der schönsten, die ich kenne! Würde ich mir glatt an die Wand als Bild hängen. Es erinnert sehr an den Stil von Mark Ryden.

  Nergal

re:loaded

Es ist vollbracht!

Nach einiger Handarbeit, um die alten statischen HTML-Seiten in diesen Blog zu überführen und etlichen kleine Anpassungen für die Gestaltung ist der Umzug hierher im Prinzip fertig. Was noch fehlt ist der Umzug der Domain monasteriaobscura.de, da sonst Toxic Apple Radio nicht mehr erreichbar wäre. Aber auch hier kann ich prima zwei Nägel mit einem Hammer versenken, denn sobald der webspace nicht mehr geteilt wird ist auch das Radio leichter zu erreichen und dürfte auch von den diversen bots der Suchmaschinen etwas freundlicher wahrgenommen werden.

Da Kinga und ich die Sendung Monasteria Osbcura TV gemeinsam gestalten ist nun auch ihr Photo vor den entsprechenden Beiträgen eingefügt (sucht doch mal ;) ). Ein paar kleinere Nachrichten haben es nicht mehr herübergeschafft, da es sich sowieso nur um technische Hinweise der alten Seite handelte denke ich kann ich das hier getrost weglassen. Aus Nostalgiegründen gibt es selbstverständlich eine Sicherung, vielleicht schalte ich die mal frei, wenn diese Seite von heise, digg und slashdot heimgesucht werden sollte *LOL*.

In den Verweisen habe ich noch den Blog von Frank aufgenommen und etwas aufgeräumt bei den Themen, Kennungen und Verweisen.

Stück für Stück folgen in den nächsten Tagen noch der IRC-Chat und die WebCamera-Seite und ein paar andere Kleinigkeiten.

Nun aber herzlich willkommen auf Monasteria Obscura.de 2.0 beta - ohne 2.0 und beta ist man heutzutage ja nur ein halber Internetbewohner ;).

  Nergal