Monasteria Obscura no° 70 - Die Rückkehr

Nun ist es wieder so weit, ein paar symlinks wollten erneuert werden und schon konnte ich idjc nach dem großen Updatemarathon nach über zwei Monaten wieder starten. Auch die Soundtechnik ist wieder konfiguriert - Mikro läuft :) .

Wir freuen uns bereits auf die Sendung heute Abend. Zur 70. Sendung wird es eine Mschung aus allem möglichen geben und vielleicht passen sogar ein paar musikalische Mitbringsel aus der Türkei in die Sendung, mal schauen wie sich die Playlist entwickelt.

In den nächsten Wochen werden Lugalbanda und ich noch eine Sondersendung bringen, wo wir ein bischen aus dem archæologischem Nähkästchen plaudern werden. Wann steht noch nicht fest, aber mit ein bisl Glück haben wir sogar einen Gast aus Istanbul dabei.

Bis heute Abend um 20.00 Uhr
Euer
  Nergal

morgen nach Ankara

Es ist soweit, der letzte Tag der Grabung und tatsächlich einmal nichts zu tun :).

Ich freue mich schon darauf hier einige Photos zu veröffentlichen und da ich mir doch noch eine Digitalcamera zugelegt hatte am Tag vor der Abfahrt, habe ich eine recht große AUswahl an Bildern.

Soviel schon mal an dieser Stelle: es war ein sehr erfolgreicher Survey - meine kläglichen Türkischkenntnisse sind aufgefrischt und erweitert, mittlerweile kann ich an keinem Felsen mehr vorbeilaufen ohne mal schnell nach Abarbeitungsspuren zu schauen. Ich habe eine Menge dazugelernt und so manche Entdeckung gemacht, Neues und auch seit 100 Jahren vergessenes. Ach, ja - verstürzte Mauern mag ich eine ganze Weile nicht mehr sehen. - Ansonsten darf ich mich nun zu den Pionierne der Ballonaufnahmen in Hattusa zählen. :) Ich hoffe ich darf da auch mal eine Luftaufnahme mit mir hier bringen.


einer der schönsten Arbeitsplätze, die ich dort hatte.

Für alle, die dachten, dieser Blog sei schon wieder tot, weit gefehlt - ich hatte nur schlicht nicht die nötige Ruhe und Muße während der 9 Wochen hier aktiv zu werden. Ich freue mich resig darauf wieder nach Hause zu kommen und mich verwöhnen zu lassen, Lakritz zu futtern - ein echtes Desiderat in der Türkei.

Bis die Tage...
  Nergal

Monasteria Obscura 69-70

Gestern war die letzte Sendung vor der großen Pause - Nr. 69 der Monasteria Obscura. Die nächste Sendung wird es erst wieder am 10.10.07 geben. In der Zwischenzeit wird unser Sendplatz auf ToxicApple von unseren lieben Freunden und Kollegen vertreten.

Ich wünsche allen Hörern eine erholsame Zeit, und dann wird es wie gewohnt mit unserer weitläufigen Mischung weitergehen.

Euer,
  Nergal

der graue Hintergrund

Lange Zeit habe ich überlegt, was für einen Hintergrund ich diesem Blog spendieren soll. Zunächst dunkelgrau, dann doch ein dunkelgrau zu hellgrauer linearer Verlauf. Nichts hat mich dauerhaft begeistern können. Webtapeten sollen hier nicht zum Einsatz kommen, ich bin kein übermäßig großer Freund davon.

Nun habe ich nochmal eine etwas helleren Grauton gewählt (173/255 bzw. 68% bzw. RGB adadad). Und dieser hat endlich den gewünschten Effekt, den ich mir eigentlich vom Verlauf versprochen hatte:
Die meisten der heutigen TFT-Bildschirme haben immer noch eine leichte Blickwinkelabhängigkeit, insbesondere zu den Rändern und natürlich auch den Ecken. Und so habe ich einen zwar als statisch definierten Hintergrund, aber durch die Bewegungen des Kopfes, der gewählten Fenstergröße und noch mehr der verwendete Bildschirm geben einen immer neuen Hintergrund, der ganz subtile Verläufe erzeugt, die mit der üblichen Auflösung von 8-bit je Kanal gar nicht erreicht werden können. Da kommen Faktoren wie eingestellte Helligkeit (bei Notebooks besonders eindrucksvoll zu sehen) und grundsätzliche Gleichmäßigkeit der Hintergrundbeleuchtung zum Tragen.

Man sieht schon meine Lieblingsfarbe ist das Licht in all seinen Schattierungen, hauptsache es ist nicht bunt ;).

Ich hoffe so einmal den Blick an die Ränder des Bildschirms gelenkt zu haben.

Technik, die begeistert!
  Nergal

Vorbereitungen - Gedanken - Aufbruch

Nach und nach nimmt die weite Reise Gestalt an.

Der große Rucksack ist bereit beladen zu werden, das ThinkPad ackert sich durch die letzten Vorbereitungen, damit ich (hoffentlich) vor Ort in Bogazköy gleich mit dem GPS draufloslaufen kann.

Lange Listen warten darauf viele, viele kleine Häkchen zu bekommen, wenn die einzelnen Dinge Ihren Platz gefunden haben, oder zu erledigende Aufgaben Ihren Abschluß gefunden haben.

Mal schauen, wie oft ich Gelegenheit haben werde vor Ort ins Internet zu gehen und hier ein paar Nachrichten zu hinterlassen. Wenn ich dort überhaupt etwas zu berichten habe, oder darf - kann ja sein, daß es so wichtige Ergebnisse gibt, daß ich an dieser Stelle nicht freimütig alles veröffentlichen darf.

Nebenbei habe mich noch ein wenig in digiKam eingearbeitet. Da ich noch keine Digitalcamera besitze, sondern nach wie vor der schrecklich teuren analogen Photographie treu geblieben bin (Diapositive haben immer noch eine unglaubliche Informationsdichte! - warum sind gute digitale Spiegelreflexcameras so teuer?) war für mich bisher wenig Bedarf dazu. Aber ich habe den Nutzen dann doch unterschätzt, meine vielen Rasterdaten kann ich damit viel besser überblicken, kommentieren und sortieren. Das hat mir die Arbeit an den Satellitenbildern sehr erleichtert.

Ich frage mich gerade, wieso man in Flugzeugen nur 20 kg Gepäck und 8 kg Handgepäck haben darf. Ich denke ich wiege weniger als der durchschnittliche deutsche Erwachsene, man könnte doch einfach die einzelnen Passagiere samt allen Gepäckes wiegen und das darf einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Somit wären dicke Menschen angehalten den überdurchschnittlichen Kerosinverbrauch entweder durch reduziertes Gepäck zu kompensieren, oder eben zu bezahlen, während leichte Menschen, vielleicht etwas günstiger davonkämen. Solche Gdanken kommen, wenn man merkt, daß die ganze Ausrüstung und die mitzunehmende Kleidung (es ist zur Zeit ca. 30° C in der Region Ankara - zum Herbst hin wird es sich wohl empfindlich abkühlen) für 60 Tage doch einiges an Volumen und Gewicht bedeutet. Wenn es ganz eng wird, werde ich wohl auf ein bischen Fruchtgummi und Lakritz verzichten müssen. Oder meine Weste damit vollstopfen :).

Genug der wirren Gedanken - bis die Tage!

  Nergal

this morn'omina - the hegira trilogy

tmo habe ich erst relativ spät kennengelernt. Dadurch habe ich leider nicht mehr Gelegenheit gehabt die ersten drei Alben erwerben zu können. Nun hat ant-zendiese in einer wunderschönen schwarz-grauen übergroßen Box als Trilogie erneut heraugebracht.

Weit über drei Stunden Klanglandschaften laden ein zum Mitschweben, Lauschen, Träumen. Ich glaube die Musik von tmo kann man nur schwer in Worte fassen, ohne immer jede Menge Facetten unbenannt lassen zu müssen. Ich kann nur empfehlen mal hereinzuhören.

Man merkt den Alben an, daß sie jeweils aus einem Guß entstanden sind, auch die Vielfalt an Samples wie auf 7 years of famine wurde noch nicht erreicht, aber der dahinter stehenden Kreativität und Spielfreude tut das keinen Abbruch.

Ich bin begeistert und freue mich viele Stunden lang noch mich in dieser Landschaft aus Klängen Rhythmen, man möchte fast sagen Gerüchen und Lichtern verirren zu können.

  Nergal